The Bitter End
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Alle Texte unterliegen meinem Kopierrecht.


Papierengel, goldene Flügel.
Bleischwer.
Tragen nur totes Fleisch.
Ich fühle den Wind
Unter meinen Schwingen,
kann die Luft hören,
rauschen und singen.
Die Atmosphäre
Verbrennt meine blasse Haut.
Ich bin
schon zu weit gekommen.
Herzschlag überlaut.
Mein Stern verglüht jetzt
In deiner Hand.
(31/12/06)


Schweigend stehst du an meinem Grab
Unhörbar, mein Flehen zu dir.
Deine Nähe tut weh
Wenn ich dich nicht berühren kann.
"Rede mit mir", bittest du mich
Und hörst du denn nicht
Wie ich schreie?


Wie sicher ist es, sich sicher zu fühlen?
So sag mir, ob es dich kümmert.
Ist es nur eine Konversation?
Ich falle und falle und falle.
Ich finde dich, bevor ich verschwinde.
Akkorde, sie ermüden mich.
Wie sicher ist es, einfach am Leben zu bleiben?
Ich atme nur, um mich am Leben zu erhalten.
Und ich weiss nicht, warum.
Auf den Tag wartend
der nicht kommen wird.


Und ich werde weiterlaufen, in diesem niemals- endenden Rennen
und vielleicht wird es beim nächsten Mal gut.
Vielleicht wird es dann meine Zeit sein, vielleicht die richtige.
Also warum
Scheint es jedes Mal so, als dass ich mich umdrehe
und sich jemand in mich verliebt?
Sammel deine Stärke
und deine verschwendete Zeit.
ein und aus, ein und aus, ein und aus.
Realität? Ein Schlag ins Gesicht.
Schmerzhaft erwachst du zum Leben
und deine Augen brennen.
Als hättest du sie noch nie zuvor benutzt.
Sag mir, ob du es kannst.
Lerne, damit zu leben.


Strassen und Farbe, die Stadt schillert in allen Variationen.
Farblos darunter: Ich.
Ein Tag alter Hass verblasst mit jeder Stunde,
schwarz wird zu weiß und
weiß zu rot.
Worte wie Messer schneiden in mein Fleisch.
(schlagen) Wunden in meiner Brust.
Über den alten Narben;
Die mein Herz mit überlautem Schmerz schlagen lassen.
So vertraut.
Hallo, hier bin ich.
Mit niemandem an meiner Seite.
Ich werde für mich selber lernen.
Bedeckt von den Laken, die mich vor verschleierten Blicken schützen.
Es ist so lange her, manchmal wundere ich mich, wie lange noch.
Und ich halte keinen Schlaf mehr aus.


Die kalten Tränen kühlen meine heissen Wangen
wie die erste frische Brise am Morgen.
Am Meer, wenn die Sonne glüht.
Klänge vom Niedergang begleiten mich in mein Dilemma,
der Sonnenaufgang, mein Untergang.
Und bei Tagesanbruch bin ich in der Menge verschwunden.
Untergetaucht in der Masse, nie wieder gefunden
Auf einer Reise, die niemals endet
um zu finden, was enden wird.
Allein auf den Strassen einer leeren Welt,
leer und gefürchtet.


Es ist spät in der Nacht.
Die Sonne schläft, scheint in meiner Welt nicht mehr.
Einsam ging sie nieder, einsam geht sie wieder auf,
Wenn der Tag erneut erwacht
Und das Licht die Schatten aus den Ecken vertreibt.
Hätte die manifestierte Einsamkeit einen Namen,
so heiße sie Nacht.
Ihre Schwärze umfängt mich.
Und umgeben von komfortabler Benommenheit drifte ich ins Delirium.
Und falle in einen Traum.
Falle tief in einen Traum.


Auf leisen Sohlen klopft die Liebe an meine Tür
Ich höre sie nicht, doch fühle ihre Schritten auf dem Boden
Im Rhytmus meines Herzschlages.
Poch, poch.
Zerbrochen wie feines Glas und blutige Füße laufen auf Splittern.
DIe Liebe tritt ein durch meine Tür.
Die Angst ergreift Besitz von mir.
Und Zweifel, Hoffnung und Wut und Trauer fesseln mich,
foltern mich mit Visionen von Versagen.
Ich kenne endlich den Geschmack von Liebe.
Es ist eine bittere Mischung aus schalem Bier
und süßem Honig, gepaart mit einem salzig- fadem Nachgeschmack.


Ich hatte einen Traum
Von immerwährender, unsterblicher Liebe.
Und deine grünen Augen leuchteten die Nacht davon,
hell wie Tageslicht, strahlend hell.
Mein Herz klopft in meinem Bauch, Schmetterlinge fressen meine Zweifel.
Eine Raupe hat sich entpuppt über die Jahre.
Wird sie fliegen können?
Oder ein Schmetterling ohne Flügel sein,
wie ein Engel, der stirbt.
Wach auf, Träumerin.
Du schläfst noch nicht.


Wir sind die Gesunden, die an dieser Welt verrückt zu werden drohen.
Die Kranken, deren Heilmittel aus Gift besteht.
Die Lösung, die scheitert.
Wir sind das Glas, das in Scherben zu Boden fällt, wenn ein Herz zerbricht.
Wenn das Holz zersplittert, dann sind wir der Nagel, der es trifft.
Wir sind die Eine, die gottlos unsterblich ist.
Entgegen aller Gesetze am Leben.
Die Revolution im Geiste.


Alles was ich noch habe, ist dies:
Kalte Nächte ohne dich,
und der Mond scheint auch nur blass,
blass auf mich herab.
Die Sterne fallen vom Himmel,
wie Regentropfen in das weite Meer.
Und mir winken die dunklen Wolken zu,
Komm, komm zu uns.
Bald prasselt die Dunkelheit auf mich nieder.
Und ihre erdrückende Schwermut.
Wie einen Hut setze ich die Unsichtbarkeit auf,
alt und verbraucht.
Zerschlissen sind die Mäntel der Einsamkeit, die mich wärmen sollen.
Doch seitdem du weg bist, ist all mein Licht erloschen
Und all meine Wärme zu Eis geworden.
Ohne dich scheint die Sonne zu verbrennen,
am Tag, wie in der Nacht.


Zärtlich berührt umspielt ein entzücktes Lächeln meine Mundwinkel.
Der Anblick deiner bösen Fassade besprenkelt meine blassen Lippen mit Farbe.
'Spiel nicht mit mir'
Und die Worte finden von alleine ihren Weg in meine Ohren.
Zuckersüss ist deine Liebe.
Wie Nektar, der noch nie gekostet
mir gefährlich verführerisch vom Genuss erscheint.
Zu gerne würde ich ihn kosten,
das Gold von deinen Lippen lecken.
Es sind nur Trugbilder, die ich träume
Doch das Verlangen ist real.


Kahl ist die Wand vor mir, deren Schatten spielend mit dem Lichte tanzen.
Der Schein der Lampe beleuchtet spärlich meine bescheidene Seele
Und blau schimmert die Wärme vor sich hin.
Mein Schweiß tränkt die Laken,
Süßlich duftend erklärt sich mein Reich.
Ich alleine herrsche.
Ich alleine führe Feder in dieser Geschichte.
Blass starren die farbenfrohen Wände zurück.
Sie schweigen in dieser Nacht,
Sprechen nur zu mir in meinen Träumen.
Und erzählen mir Geschichten
Von kahlen Wänden, deren Schatten spielend mit dem Lichte tanzen.


Stille ummantelt der dicken Bäume Stamm
Und ihre dicke Haut fröstelt im kalten Wind des Abendhauch.
Morsches Holz singt knarzend Lieder vom Jahreszeitenwechsel
Und stumm starren ihre unsichtbaren Augen in die Wolken.
Dort wo der Wind erzählt von längst gekämpften Schlachten,
Wird der Himmel mir von Geschichten erzählen
Und Nachtlieder mir singen, als es müde dämmert
Im wachen Licht des Morgen.


Die Luft, die du ausatmest,
riecht besser, als die, welche dich umgibt.
Und ich atme dich ein.
Deine Haare glänzen in der Sonne
Und ich kann nicht anders, als den Klang deiner Stimme in mein Herz zu lassen.
Es lacht, wannimmer du auch lachst.
Es weint, wannimmer du auch weinst.
Kalte, bittere Tränen.
Ich fühle sie.
All meine Hoffnung ist verloren.
Man nennt es einen Traum, weil es nur passiert, wenn man schläft.


Liebe, Schmerz, was war zuerst?
Ich brenne.
Siehst du,
wie ich vor dir stehe
Ich fühle sie, meine Seele.
Ich stehe in Flammen vor dir
und du siehst mich brennen für dich.
Wenn du brennst,
dann fühlst du sie ganz deutlich
und das Verlangen schürt mein Feuer.
Während ich mit der Welt untergehe, wirst du rennen.
Und die Sonne wird dir wehtun,
auf deiner Haut wird sie brennen.


Ich bin bewegt, doch bewege mich nicht.
Wenn ich mich nicht bewege, dann tut es nicht weh.
Doch die Stimmen quälen mich.
Sie schreien mich an, in meinem Kopf sind sie drin.
Wollen, dass ich aufgebe.
Es tut weh, nein es tut nicht weh!
Nicht bewegen.
Dann ist es nicht so kalt.
Ich habe versucht, sie rauszuschneiden.
Woher hast du deine Seele?
Wenn ich mich nicht bewege
Dann tut es auch nicht weh.


Dienstag, ich bin einsam.
Die verlassene Küche tickt die Zeit davon.
Hier, wo nichts mehr zählt, bleibt sie fast stehen.
Wie langsam sie doch verfliegt, wenn man wartet.
Ungeduldig wirft der Wind die Bäume tobend hin und her.
Es ist wie eine Festung, die mich schützt.
Vor der Welt, die vor ihrer eigenen Grausamkeit erschrickt.
Manchmal habe ich Angst.
Dann erstickt sie mich in ihrem Dunst,
Der dem Sog der Hölle gleicht.
Dann bin ich nichts weiter
Als eine von vielen verlorenen Seelen.
Nicht aussergewöhnlich.
Nicht besonders.


Tiefe Schnitte in der Haut beweisen tiefe Schnitte in der Seele.
Seltsam, wie schnell die Haut sich erholt,
Während der Geist unendlich lange leidet.
Nur noch Narben erinnern mich an den Schmerz.
Sie deuten an, was außer mir niemand fassen kann.
Und wüssten sie, was ich weiß,
dann würfe es ein neues Licht auf mich.
Ich wäre nicht länger gut genug.
Eines Tage werden ich all die Worte sprechen,
Die in meinen Gedanken schreien.
Dann werde ich frei sein im Angesicht der Angst.
Denn ich weiß, dass nichts geht, ohne dass was kommt.
Und nichts kommt, ohne dass was geht.


Kalt ist das Herz der Toten, deren Augen heucheln voller Wärme.
Und die Hände, die aus der Hölle nach mir greifen, sind grau und runzelig.
Alte Schuld wird nie verjähren.
Schwer wie Blei umfängt die Erde mein frisches Fleisch.
Und meine Lungen atmen Staub.
Meine Lungen atmen dein Leben.
Ich fühle die Nacht über uns fallen.
Wie ein schwarzer Rabe stehlen sich die Würmer hinfort, um zu feiern
Und ein Festmahl zu bereiten.
Wenn jede Faser meiner Haut zersetzt ist,
Werde ich nur noch eine Erinnerung an ein Lachen sein
Und die Zeit allein wird bestehen bleiben.


Die Dunkelheit greift nach mir,
Wie eine Decke legt sie sich über mein inneres Gesicht.
Schützend geleitet sie mich in die schwarze Nacht und vereint uns.
Und ich fühle mich betrunken,
betrinke mich unaufhaltsam an den Verlangen,
die mich nähren.
All meine Wünsche verpuffen,
als wären sie nur eine Duftwolke, die betäubt.
Und als ich klar sehe, da sehe ich Finsternis.
Ich blicke tief in sie hinein, blicke in ihre Seele.
Und erkenne nur mich allein darin wieder.


Weit entfernt von mir rascheln die Blätter im Wind.
Doch ich ertrinke in einem Ozean der Stille.
Kein Wort dringt durch zu mir, nichts erklärt sinnvoll die Sinnlosigkeit.
Wenn ich erwachem wird es Morgen sein.
Und das helle Licht des Tages ist nicht neu für mich.
Alles schon gesehen.
Wie ein zum sterben Verdammter,
Bin ich zu leben verdammt.
Und wie lang ist die Unendlichkeit,
Wenn man weiß, dass sie vor einem liegt?
Ich versuche, nicht zu schreien.
Schweige und denke nicht.
Ich versuche, nicht zu weinen.
Die Unendlichkeit ist schon zu nah.
Unendlich ist längst da.


Hässlich schreit der Schmerz sich herrlich strotzend hinaus
Und brüllt der Welt entgegen
"Menschen töten,
Menschen sterben,
Menschen leben"
Aber innerlich schweigen unsere Herzen längst.
Und der Schmerz übertönt ihr leises, fast zärtliches Brechen.


Kalt ist der matte Boden unter meinen Füßen,
wie ein einsames Herz, nicht mehr schlagend.
Ich schmecke den Morgen,
er lud sich zu mir ein.
Und weisse Lilien blühen unbemerkt auf meinem Grab.
Die Erde ist braun, das Gras so grün.
Nichts sagt, dass es sterben wird.
Bald ist alles, was überbleibt, nur ein Bild
Das langsam verblasst.
Und das neue gras scheint nur grün.
Doch die Täuschung ist so perfekt, dass ich sie glauben möchte.


Weite Bahnen ziehend
kreist das Wasser stes hinfort.
Und die Tropfen regnen leise
Schwer wie Tränen
die ungehört zu Boden fallen
So fallen die Tropfen
auf meine blasse Haut.
Und das Salz in meinen Tränen
schlägt ungehört zu Boden
zieht weite Bahnen
im stillen Wasser.
Strömt hinfort
und färbt sich schwarz wie rot.


In der Mondnacht
Leise singend hören
Kann ich aufmerksam
Die Melancholie
Die sich leise in unsre Köpfe schleicht
Und in Spiegelschrift
Auf unsre toten Herzen schreibt:
Vorsicht zerbrechlich.


meine Seele liegt am Boden
In den Trümmern ihrer Selbst
Mit nackten Fußsohlen laufe Ich
Amok im Geiste
Und vergesse, dass sie längst bluten
Von all den anderen Seelen
Die Ich schon unter ihnen zertreten habe
Und während sich das rot vermischt
Mit meinen Tränen, die silber scheinen
Mein Gesicht sich gezeichnet
Darin spiegelt
Frag ich mich lange
"Was ist Schmerz?"


dunkle Wolken
schmücken müde
den leeren Himmel
der von soviel Gesellschaft
schon fast krank wird
Und die Wolken ziehen weiter
werden weiß
Während der Himmel
im grau der Einsamkeit
verbleibt.


Traurig treibend
fliesse Ich durch die Menschenmenge
Stehen bleibend
während sich alles um mich bewegt
"Raus aus dem Gedränge"
denke Ich beeilt
Und bahne mir meinen dichten Weg
durch die Unsichtbarkeit.


Blaue Blüten werfend
Dreht sich verlassen der Baum
In seinem eigenen Zyklus.
Und verwächst still
In sich selbst
Mit den knorrigen Ästen seiner Ahnen.
Im Herbst werden seine Blätter
Plötzlich gelb
Und fallen hinab.
Doch die alten Äste
bleiben knorrig
Und schweigen
Still.