The Bitter End
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Her Words Kill* Priscilla Brooke

Es regnet, again- In meinem Kopf. Warum, warum nur? Es ist zu einfach, dennoch komplex. Wenn die seelische Verfassung eines Menschen davon abhängt, ob die Kommunikation mit einem speziellen Individuum sich vertieft/ weiterführt, ist diese Person dann, in diesem Sinne, wie schon gesagt, abhängig, geil auf Aufmerksamkeit oder einfach bekloppt? (edit: Oder verliebt? Oder einfach nur verzweifelt einsam?) Pah. So wie ich mich kenne, war das mehr als deutlich, was sich da in meiner Psyche wieder abzeichnete und kein Weg führt daran vorbei- Um etwas zu wissen bedeutet nicht, es ändern zu können. Ich muss wohl weiter an mir arbeiten. Weiter suchen, weiter glauben. Again.
disgrace am 22.8.06 17:18


Kyo* Je Saigne Encore

Je sais que ce qui ne tue pas nous rend plus fort
Mais moi, mais moi, je suis déjà mort

Et je saigne encore, je souris à la mort
Tout ce rouge sur mon corps
Je te blesse dans un dernier effort .
disgrace am 11.8.06 15:47


James Blunt* Goodbye My Lover

Ich schreibe diese Zeilen in Gedanken an dich. Denn tief in mir hast du dich vergraben, so tief, dass ich ohne dich schwerer atme. Du erfüllst mein Herz. Und ich trage dich im Geiste, mein Leben lang. Ich lasse jetzt alles zurück. Ich sehe mich hier stehen und dich dort, weit weg. Wir sind uns ferner denn je. Doch gleichzeitig bist du mir nah, ganz nah. So nah, dass es bald weh tut. Und ich kann deine Stimme hören, sie weht ganz leise hinüber zu mir, fast wie ein Flüstern im Wind. Und durch die Glasscheibe hindurch beobachte ich ein Wunder.
Die Schatten der Nacht fallen über dunkle Hügel und sie lassen nur vermuten, dass der orange Himmel sich rot färbt, und die Sonne ihr Leben verliert. Ich lasse alles zurück. Als ich gehe, fällt das Licht der letzten Sonnenstrahlen dieses Tages wärmend auf meine tränenschwere Haut. Du wirst immer mehr sein als eine Erinnerung.
disgrace am 4.8.06 16:46


Sarah McLachlan* Full Of Grace

Wir sollten das öfter tun, auf dieser Bank sitzen, während du deine Beine auf meinem Schoß legst und dein Kopf an meiner Schulter rastet, so dass ich den Geruch deiner Haare einatmen, meine Fingerspitzen über deine warme Haut fahren lassen und dich berühren kann.
Und während wir flüsternd unsere Herzen brechen, schauen wir hinauf in den Himmel und sehen die Sterne und wie sie niemals sprechen. Doch sie sind da, für dich und für mich, und so, wie wir hier sind, sehen wir dieselben.
Und wenn unsere Lippen sich bekennen, im Schweigen versiegeln, so dass die einzige Wahrheit gesprochen wird, die es gibt, weine ich, ohne Tränen zu vergiessen. Und ich spüre deine weichen Lippen zart auf meinen und die laue Luft kühlt meinen Schweiß während wir uns so vertraut vereinen.
Doch ich merke, der Augenblick, den wir gemeinsam haben, ist vorbei, bevor er begonnen hat, und viel zu stark ist der Griff deiner Arme, in denen du mich hältst. Ich verspreche dir lautlos, dass ich da sein werde, wenn du fällst.
Aber ich weiß, dass ich dich verliere und dass ich dich ganz verliere. Es war niemals meine Absicht gewesen, jetzt muss ich mich dem stellen. Denn wenn wir reden, reden wir weniger, nur über mehr belangloses. Und ich weiß, dass auf deine Worte schon lange keine Taten mehr folgen, einzig mehr Worte. Und wir versuchen vergebens, die leeren Worte mit einem Sinn zu füllen, den sie nicht haben. Und verzweifelt versagen wir. Aber jetzt sind wir hier.
Und ich denke, dass diese Überreste einer Freundschaft, die alles sind, was ich noch von dir habe, besser sind, als wenn ich garnichts von dir hätte. Aber das ist nicht wahr. Selbst, wenn ich nichts von dir hätte, hätte ich doch immer noch eins- meine Träume von dir. Und vielleicht wäre das genug. Aber vielleicht kann ich auch nur niemals genug von dir bekommen..
disgrace am 30.7.06 14:51


Melissa Etheridge* Precious Pain

" [...] An d[ies]em Tag ist mir klar geworden, dass hinter allen Dingen Leben steckt. Und diese unglaublich gütige Kraft, die mich wissen lassen wollte, dass es keinen Grund gibt, Angst zu haben. Nie wieder! [...]
Es hilft mir, mich zu erinnern. Und ich muss mich erinnern. Es gibt manchmal so viel Schönheit auf der Welt, dass ich sie fast nicht ertragen kann.
Und mein Herz droht dann daran zu zerbrechen".
disgrace am 23.7.06 14:54


Daniel Johnston* True Love Will Find You In The End

Es ist niemals vorbei. Es endet erst, wenn du stirbst. Hier bin ich, doch das alles ändert nichts daran.. Dass ich dich manchmal vermisse. Und wenn ich dich sehe, sehe ich durch dich und die Erkenntnis schlägt mir ins Gesicht.. Es wird niemals vorbei sein. Aber wenn ich sie so ansehe, weiß ich auch warum. Weil wir uns einfach zu ähnlich sind. Weil wir doch nur Menschen sind. Und egal, was wir tun, um uns darüber zu erheben, über dieses Dasein, es ist doch vergebens, denn wir bleiben eins: menschlich. Dumm? Manchmal. Aber wenn ihr mir mit der alten Scheisse kommt, dann gehe ich. Dann muss ich gehen. Weil ich es nicht ertragen könnte. Ich muss herausbrechen, aus den alten Mustern. Und mich neu erfinden. Den Punkt finden, an dem ich nie mehr wiederkehre(n würde).
disgrace am 20.7.06 12:25


Scala* Kein Zurück

Ich schaute in ihre Gesichter und las meine eigene Geschichte darin. Wenn das Rascheln kühler Decken sich als Bettgeflüster verrät und du darüber nachdenkst, dann wird nicht weniger klar, dass deine Verwirrung nur noch steigt. Und jedes mal, wenn du sie anschaust, bemerkst du dieses Ziehen, dass deine ganzen Körper für eine Milisekunde zu durchfahren scheint. Und du weisst, dass in dieser Milisekunde den Herz zerreisst. Doch du schluckst die Tränen herunter, die Wehmut verraten, nein, du lässt sie garnicht erst aufsteigen. Denn niemand ist so sensibel, wie du, niemand. Oder kannst du nur nicht so gut schauspielern wie die anderen? Bist du in dieser Daily Soap gelandet, ohne, dass du es dir erklären kannst, oder möchtest? Und der Serientod klingt verlockend. Aber wenn du nachdenkst, wird es offensichtlich, dass es dann vorbei ist. Irgendwann ist alles vorbei. "Manche Leute kannst du nicht festhalten. Sie treten in dein Leben und verlassen es wieder." Und was tust du dann? Was willst du dann tun? Und was tust du, wenn jemand die Frage ausspricht, die du gerade in der Sekunde gedacht hast? Ist das nicht seltsam? Ferne Erinnerungen an die jüngste Vergangenheit spulen vor und zurück in der Gedankenmaschine. Die Berührung deiner kühlen, sanften Fingerspitzen auf meiner heissen Haut brennen sich darin ein. Dein so vertrauter Geruch bleibt an mir haften, schafft Wohlbehagen. Und so starre ich weiter dem Halbdunkel in den gesichtslosen Schlund und höre den raschelnden Decken beim flüstern zu. Ich friere. Mein Herz, meine Augen brennen.
disgrace am 16.7.06 21:29


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