The Bitter End
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Pink* Who Knew

Ich glaube, das ist das schlimmste Gefühl, das man an solchem Tag haben kann- Am Geburtstag; alleine zu sein. Einsam, eigentlich. Du bist nicht wichtig, wieviele Glückwünsche hast du bekommen? Niemand denkt an dich, niemand braucht dich.
Hingeworfene Bekundungen, ja, aber sie kennen dich garnicht, nicht so wirklich, sie wissen nicht annähernd, wer du bist oder gar, was du fühlst. Und die, die bedeutend genug wären, die, denen du vertraust und die du liebst, sind schon zu weit fortgerückt von dir, sie sind nicht mehr dieselben und das tut so weh, so unglaublich weh.
Was hast du denn erwartet? Nichts ist fürimmer, egal wie oft man das behauptet. Es ist eine Lüge, auch wenn sie für den Moment so unglaublich wahr scheint. Und so gut tut. Nur für einen kleinen Augenblick. Aber dann bin ich wieder da.. Hier, wo nichts fürimmer bleibt, in meinem kaputten Herzen; wo ein Stück fehlen, ein leerer Platz nicht ausgefüllt werden wird, und zwar- fürimmer. Ja, das kann ich sagen und weiß, dass es wahr ist. Für mich wird dieses Gefühl wohl niemals vorbei gehen.
Also sitze ich hier, alleine. Im Halbdunkel mit mir selbst, traurige Gedanken ertragend. Und ich sage mir doch, mach es doch besser, mach doch alles anders; und wenn es nur so wäre- Aber es ist nicht. Niemals. War nie, wird nie. Nichts wird einfacher; und nein, man lernt auch nicht, mit dem Schmerz umzugehen, denn die Zeit heilt keine Wunden; nein, man kommt nur klar. Man fühlt sich, als hätte man etwas verloren, einen Arm vielleicht, und man versucht, diesen Verlust auszumerzen, so gut man kann. Aber es wird niemals wieder so sein, wie es vorher war.
Ich wende meinen Blick ab, von den lachenden Gesichtern auf den Fotos, Zeugen längst vergangener Zeit, und kehre zurück- Ich bin wieder hier. Wo ich doch niemals wirklich sein werde. Niemals wirklich hingehören werde.
Aber ich halte die Kompressen weiter auf das klaffende Loch in meiner Brust gedrückt;
das Blut sickert langsam genug.
Noch lebe ich also.

And time makes it harder
I wish I could remember-
My darling
Who knew?
nobody knows am 19.1.07 23:02


xxx

Ich habe versagt, natürlich. Aber ich will jetzt nicht darüber reden, nicht im Selbstmitleid versinken. Alles was zählt, ist, zu wissen, dass dies kein Ende ist, höchstens ein Anfang. Der Start in etwas Ungewisse- meine Zukunft. Von der ich dachte, ich hätte sie verloren. Aber das ist nicht wahr.. Ich weiß nicht, wie es weitergeht, oder weitergehen soll. Ich weiß, es gibt Möglichkeiten- auch für mich. Es ist nicht einfach, einzusehen und zu verstehen. An sich zu arbeiten, nein, einfach ist es nie. Und doch ist es notwendig.. Was anderes bleibt doch nicht übrig. Ich will noch leben.. happy. Und ich weiß, das werde ich, irgendwann. Egal, wie lange es dauert. Denn ich werde unglaublich stark sein. Vertrau mir.


Have a little patience.
sick sad little one am 15.1.07 12:35


The Fray* How To Save A Life

Tja, die Tage kommen und gehen, ebenso die Nächte. Ich könnte verzweifelt sein, ich könnte wütend sein. Aber ich könnte auch einfach traurig sein.. Doch die Wirklichkeit ist, ich fühle garnichts. Außer einen leisen Ton von Bedauern, der im Hintergrund summt und den ich nicht ausblenden, nicht vergessen kann. Memento.
Ja ich werde ihr ein Denkmal setzen. Aber solange werde ich mich weiterhin jede Sekunde, in der ich an sie denken muss, fragen, ob ich jemals jemanden so anschauen werde, wie sie. Ob es irgendwann tatsächlich jemanden für mich gibt- außer ihr.
Oh ja, es ist hart; ich halte mein Gejammer auch nicht mehr aus. Aber ich bin so drin in den Erinnerungen und ganz ehrlich, anders will ich es auch garnicht. Nein, ich quäle mich doch gerne. Zumindest ist mein Bett wieder meins; und ich weine nicht mehr.
Ich schlafe ein. Wache wieder auf. Wache auf, alleine. Es ist okay.

Aber was dennoch traurig ist, dass wir immernoch schon wieder miteinander reden, als wären wir Fremde. Ja. Das alleine macht mich traurig; dass ich es nicht zu ändern weiss.


where did I go wrong?
I've lost a friend
somewhere along in the bitterness.
disgrace am 9.1.07 17:44


lydia* it's in your blood

Well they're just thoughts so go ahead and speak.
Pick out what you like and call me when you're on the way.
You can spend the night and hope to sleep all day.
For me its just another week, twenty eight was once how I dreamed.
And with your scent on my face I can leave and have you for days.


I still can't see you. The summer came and we got lost, all of us.


///

It was four or five of everything, as you are no good.
I saw it through the frame and through my face.
Covering my eyes, because we are nothing, and never quite the same from a black and white summer.

With photographs that showed our rails and razorblades.
I think it cured my pain, again.

[...]
Damnit you clever girl, your style is keeping us from sleep.
One more and I'm free, oh we've been so lucky, yeah we've been so likely to lose. So give in, let's give in.

It's all suicide if I hide.
Because you are everywhere I look and in my skin.
I taste your neck and lips just from breathing in.

[...]

So what, so what, we all were all afraid.
So this I swear I know, it's not the chemicals.
You are off my mind, I finally got away.
You said it's such a life to remember, so come on, and we'll sleep away December.
It was you, bringing your white company.
Bringing the night so it seemed.
And we will never sleep again.

So as you walk through the door, and yell I'm never coming back here.
It's over we are still nothing.

{ december. }
disgrace am 6.1.07 14:34


Snow Patrol* Make This Go On Forever

Die letzte Nacht war eine weitere grausame; Ich weinte und weinte, bis ich fast erstickte und keine Luft mehr bekam, um die Schreie in meiner Lunge loszuwerden. Dann weinte ich weiter. Und weinte und weinte. Bis ich zu erschöpft war zum weinen; meine Haut heiß und nass von den kühlen Tränen wurde, mein Kopf pochte und meine Augen ermüdeteten und brannten.
Und all die Zeit fühlte es sich an, als würde ich endgültig drohen verrückt zu werden, meinen Verstand komplett zu verlieren.. Ich war so nah dran, ich weiß wusste es.
Aber bevor meine Verzweiflung mich in eine weiße Zelle gebracht haben würde, stand ich auf. Denn ich wusste ja, dass Final Destination 2 noch laufen würde, also hab ich mich aufs Sofa gemümmelt und halt TV geschaut. Immernoch die beste Methode, um sich von plagenden Gedanken loszusagen, wenn auch nur für eine kleine Weile.. hab ich es immerhin geschafft.
Ich war dann auch wirklich müde.. Nicht nur meine Augen waren es, auch ich. Und als ich dann kurz nach 12 wieder in mein Bett kroch, das in den letzten Tagen nicht mehr mein Zuhause gewesen war, da.. Tja, ich weiß auch nicht. Hab ich für diese Nacht meine Angst verloren.. Frieden gefunden, für eine Nacht, sozusagen.
Aber jetzt ist ja alles wieder da. Ich werde auch heute solange aufbleiben, wie möglich. Das Zubettgehen rauszögern, bewusst oder unbewusst. Weil es einfach jedes verdammte Mal zu weh tut, sich dem zu stellen/ stellen zu müssen.
Ich kanns eben einfach nicht.
Ich bin schwach, es ist wahr.

*___please just save me from this darkness.
disgrace am 2.1.07 20:10


*Remember Me This Way

Nein, ich werde keine Träne mehr weinen. Nicht für sie dich, nicht um uns. Ich kann einfach nicht mehr. Wenn ich es tue, dann werde ich noch schwächer. Und schwächer. Und schwächer. Mit jedem einzelnen Mal. Und dann, was soll dann noch von mir übrigbleiben?
Ich bin da durch, ich war einmal da. Ich will mich nie wieder fühlen, als hätte dein tödliches, süßes Gift meine Seele fortgetragen.
Ich bin es leid, die Leere in mir verzweifelt zu füllen zu versuchen. Und dass diese Leere das Einzige ist, was mich dennoch erfüllt. Diese Erkenntnis zu machen... tut verdammt weh. Es ist bitter; zu wissen, dass ich immer wieder an einem Punkt angelange, wo ich ein Stück von mir selbst aufgeben muss, um weitermachen zu können; um tatsächlich zu leben.
Mein Herz, das war unser letzter Tanz; unser letzter Kuss, bevor wir in deinen Armen starben.
Goodbye; es tut mir leid, es tut mir weh.
Aber ich wette, es tut dir nicht annähernd so weh.
Also lass mich endlich gehen..
blind disgrace am 1.1.07 18:31


POD* Going In Blind

Ich habe ihr nicht einmal von den Träumen erzählt, die ich hatte, als sie neben mir lag im Schutz der tiefen Dunkelheit- aber ich glaube, ich habe im Halbschlaf nach ihr gesucht, während ich träumte, sie wäre weg, bevor ich aufwachte.. ich hasse diese Albtraumsequenzen. Doch ich weiß, warum das immer wieder passiert. Das ist doch ganz logisch. Aber sagen kann ich es ihr trotzdem nicht.. nie wieder.
Ich kann ihr niemals wieder sagen, was sie mir bedeutet, was ich fühle, wenn sie mich ansieht. Weil sie es nicht hören will..
Vielleicht fiel der Abschied deswegen um so viel schwerer denn je zuvor; vielleicht, weil dieser Abschied sich wie fürimmer anfühlt(e).
Vermutlich habe ich Recht.. Aber ein einziges mal wünschte ich, es wäre nicht so; wünschte, es wäre anders. Ich wünschte, ich läge falsch. Ich gäb alles dafür, diesen einen Fehler rückgängig zu machen.
Aber das geht nicht. Und außerdem.. Wird Dummheit eben bestraft.
In meinem Fall wohl dadurch, dass ihr Geruch nach drei bzw vier Tagen noch immer tief in den Kissen hängt. Und wenn ich dann in meinem Bett liege, einsam in der Nacht, am äusseren Rand, dann fasse ich auf die rechte Seite.. Und fasse ins Nichts. Die Leere neben mir fühlt sich kalt an, und meine Hand wandert über das Laken- nichts.
Ich weiß ich hätte das niemals zulassen dürfen.
Und jetzt ist es zu spät..
blind disgrace am 1.1.07 12:51


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